Antichristlicher Kanzlerkandidat Martin Schulz will von Gott nichts wissen

Er ist der Spitzenkandidat der SPD bei der Bundestagswahl im Herbst: Als eher antichristlicher Kanzlerkandidat versucht Martin Schulz, mit einer Debatte zur sozialen Gerechtigkeit Wählerstimmen für die SPD zu gewinnen.

Doch ob der ehemalige Präsident des Europa-Parlamentes damit genügend Stimmen für die Sozialdemokraten gewinnen kann, ist äußerst fraglich. Denn der Mehrheit der Deutschen geht es gut. Und ob die aktuellen Einkommens-„Verlierer“ in unserer Gesellschaft Schulz wirklich wählen, bleibt abzuwarten.Viele Deutsche halten den SPD-Kandidaten für unglaubwürdig, wie eine aktuelle Studie belegt. Besonders unter den konservativen Menschen des Landes wird er als antichristlicher Kanzlerkandidat weitgehend abgelehnt.

Dennoch hat Schulz gute Chancen, nach dem Wahltag (am 24. September 2017) in einer Koalition Kanzler zu werden. Falls die Alternative für Deutschland (AfD) der CDU/CSU viele Stimmen abjagt, könnte zum Schluss die CDU so geschwächt sein, dass sie zu keiner Koalition mehr in der Lage ist. Dann wäre die wahrscheinlichste Variante ein Regierungsbündnis aus SPD, Linken und Grünen – mit einem Kanzler Martin Schulz. In Deutschland entstünde dann eine höchst heidnische Regierung mit einem Kanzler, der von Gott nichts wissen will.

Wer ist Martin Schulz?

Der heute 61-Jährige kommt aus einfachen Verhältnissen. Nach einer schweren Lebenskrise verfiel Schulz einer schweren Trunksucht, konnte sie aber besiegen. Danach begann Schulz seine politische Laufbahn als Bürgermeister in Würselen in der Nähe von Aachen; danach führte ihn sein Weg in das Europa-Parlament.

Er habe „als Kind an Gott geglaubt, der Glaube ist mir mit den Jahren verloren gegangen“, sagt der SPD-Kanzlerkandidat heute. Seine Mutter sei sehr gläubig gewesen, sein Vater „religiös passiv“, so Schulz in einem Interview. Und weiter: „Für mich sind wir Menschen das Resultat eines natürlichen Prozesses, mit dem Tod hört unsere geistige Existenz auf.“ Die einzige Ausnahme, die die Existenz Gottes beweisen könnte, sei für ihn die Musik: „Sie entsteht aus Materiellem, ist aber weder sichtbar noch greifbar. Aber sie existiert. Wenn es etwas Göttliches gibt, dann ist es für mich die Musik.“

antichristlicher Kanzlerkandidat Martin Schulz verbietet christliche SymboleSchulz machte sich vor vier Jahren als Europa-Parlamentarier dafür stark, dass alle religiösen Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt werden sollten und schuf sich so den Ruf antichristlicher Kanzlerkandidat. Nach heftigen Protesten „ruderte” er jedoch zurück. Der katholische SPD-Kanzlerkandidat befürwortete 2013 den sogenannten „Estrela-Bericht„, der für ein europaweites Recht auf die Ermordung von ungeborenen Menschen (Abtreibung) plädierte. Zunächst wurde dieses Vorhaben vom EU-Parlament abgeschmettert, dann aber aufgrund des „Tarabella-Berichtes” 20-15 doch beschlossen.

Als erste große Volkspartei wird die SPD mit dem Thema „Ehe für alle” in den Wahlkampf ziehen. Homosexuelle sollen nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren dürfen. Schulz unterstützt diese Forderung. Ebenso ist mit den Grünen an Bord mit einem ungebremsten Flüchtlingsstrom zu rechnen. Vielleicht gehen dann wieder Hunderttausende auf die Straße und rufen Schulz muss weg!

Doch in einer Demokratie gibt es auch noch andere Lösungen. Karl Albrecht Schachtschneider sagte einmal völlig zurecht: Deutschland braucht eine völlig neue Partei, die das hinbekommt. Die AfD wird das nicht schaffen, denn sie hat zwar auch die Brennpunkte im Visier, aber die falschen Mittel am Start. Viel mehr Hoffnung macht da die noch sehr kleine Partei Deutsche-Mitte. Das Wahlprogramm soll auch das Regierungsprogramm sein und verspricht kluge und gerechte Lösungen. Es lohnt sich das zu lesen und vielleicht auch aktiv mitzumachen.

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